Gaming-Pionier · Fußball-Kapitän · Unternehmer

Benjamin Reichert

Mitgründer von SK Gaming · Kapitän von Rot-Weiß Oberhausen · Gründer von POGA – Portable Gaming für Weltstars

★ Geb. 17. Mai 1983, Essen ⚽ Kapitän RW Oberhausen ◆ SK Gaming „Kane" ● POGA / INDIGAMING Gründer ◇ 190 Profi-Spiele ▲ Neymar, Yamal, Griezmann
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Benjamin Reichert auf einen Blick

🎮
1997
SK Gaming mitgegründet
Gamertag „Kane" · Alter: 14
190
Profi-Spiele (Fußball)
6 Tore · Innenverteidiger
🏅
55
2. Bundesliga-Einsätze
RW Oberhausen 2008–2011
💼
POGA
Portable Gaming Gründer
Made in Germany · ab €969
🌟
Neymar Jr.
Prominentester POGA-Nutzer
+ Yamal, Hakimi, Griezmann
👥
3
Reichert-Brüder im Esports
Ralf, Tim & Benjamin
©
75
SK Gaming Meistertitel
Als Mitgründer
📍
Düsseldorf
Aktueller Standort
INDIGAMING HQ
Kapitel 01

Biografie – Der Jüngste der drei Brüder

Mit 14 Jahren Esports-Pionier, mit 5 Jahren in der Fußball-Jugendakademie, heute Unternehmer mit Weltstars als Kunden – die Geschichte von Benjamin „Kane" Reichert.

Kindheit & Herkunft

Benjamin Reichert wurde am 17. Mai 1983 in Essen geboren – neun Jahre nach seinem ältesten Bruder Ralf und vier Jahre nach Tim. Als Jüngster der drei Reichert-Brüder wuchs er im Ruhrgebiet auf, geprägt von zwei Welten, die normalerweise wenig miteinander zu tun haben: Fußball und Gaming.

Bereits im Alter von fünf Jahren, 1988, trat Benjamin der Jugendakademie von Rot-Weiß Oberhausen bei. Von der F-Jugend bis zur Profi-Mannschaft – seine gesamte Fußball-Laufbahn war mit einem einzigen Verein verbunden. Diese Vereinstreue sollte zu einem prägenden Merkmal seiner Karriere werden.

Der Gamertag „Kane"

In der Gaming-Welt war Benjamin als „Kane" bekannt. Als 14-Jähriger war er 1997 einer der sieben Gründer von SK Gaming – dem Quake-Clan, der aus dem Dachgeschoss in Oberhausen heraus eine der erfolgreichsten Esports-Organisationen der Welt aufbauen sollte. Er war der Jüngste des Gründungstrios der Reichert-Brüder, aber von Anfang an dabei.

Anders als sein älterer Bruder Ralf, der sich früh der Geschäftsseite widmete, und Tim, der die Fußball-Karriere in den Vordergrund stellte, vereinte Benjamin beide Pfade über einen langen Zeitraum: Tagsüber Training mit der Mannschaft, abends Gaming mit dem Clan. Eine Doppelbelastung, die nur wenige durchhielten.

Persönlichkeit

Benjamin Reichert ist der am wenigsten öffentlich sichtbare der drei Brüder. Während Ralf als ESL-Gründer und EWC-CEO internationale Schlagzeilen macht und Tim als Schalke-Manager und Excel-CEO regelmäßig in Esports-Medien auftaucht, arbeitet Benjamin im Hintergrund – als Unternehmer, Spielerberater und Produktentwickler. Er ist der operative Macher, der lieber Produkte baut als Interviews gibt.

Kapitel 02

SK Gaming – Die gemeinsame Gründung

Im Dachgeschoss in Oberhausen entstand 1997 einer der einflussreichsten Esports-Clans der Geschichte – und Benjamin war mit 14 Jahren der Jüngste am Start.

Im Jahr 1997 gründete Benjamin „Kane" Reichert zusammen mit seinen Brüdern Ralf „Griff" und Tim „Burke" sowie vier Freunden – Daniel „Godlike" Beames, Kristof „Speed" Salwiczek, Carsten „Storch" Kramer und Sven „Ramses" Tümmers – den Quake-Clan „Schröt Kommando" in Oberhausen. Ein weiteres frühes Mitglied war Musa „kila" Celik.

Der Name entstand aus dem Spielalltag heraus: Gründungsmitglied Daniel Beames rief beim Spielen ständig „Schröt!", wenn die Schrotflinte zum Einsatz kam. „Schröt" – abgeleitet von „Schrapnell" – wurde zum Running Gag, dann zum Clannamen, und schließlich zur internationalen Marke SK Gaming.

Was als lockerer Freundes-Clan für Quake-Matches begann, entwickelte sich innerhalb weniger Jahre zu einer der erfolgreichsten Esports-Organisationen weltweit. SK Gaming gewann im Laufe seiner Geschichte 75 große Meistertitel über Spieltitel wie Quake, Counter-Strike, League of Legends, FIFA, StarCraft und viele weitere. Die Organisation wurde zum Aushängeschild des deutschen Esports.

Die sieben Gründer von SK Gaming (1997)

Ralf „Griff" Reichert (geb. 1974) – später ESL-Gründer und CEO der Esports World Cup Foundation
Tim „Burke" Reichert (geb. 1979) – später Schalke 04 Esports-Chef und Excel/GiantX CEO
Benjamin „Kane" Reichert (geb. 1983) – später Fußball-Kapitän und POGA-Gründer
Daniel „Godlike" Beames · Kristof „Speed" Salwiczek · Carsten „Storch" Kramer · Sven „Ramses" Tümmers

Während Ralf SK Gaming als Managing Director (1997–2001) professionalisierte und dann die ESL gründete, ging Benjamin seinen eigenen Weg: Er konzentrierte sich auf seine Fußball-Karriere bei Rot-Weiß Oberhausen. Doch die Verbindung zu SK Gaming und zur Gaming-Welt blieb sein Leben lang bestehen – und mündete Jahrzehnte später in einem ganz eigenen Unternehmen.

Kapitel 03

Fußball-Karriere – Der treue Kapitän

15 Jahre bei einem einzigen Verein, durch alle Ligen hindurch – vom Oberliga-Abstieg bis zum 2.-Bundesliga-Aufstieg als Kapitän.

Jugend bei Rot-Weiß Oberhausen (ab 1988)

Benjamin Reichert trat 1988, im Alter von fünf Jahren, der Jugendakademie von Rot-Weiß Oberhausen bei. Der Traditionsverein aus dem Ruhrgebiet, gegründet 1904, war seine sportliche Heimat von der F-Jugend bis zur Profi-Mannschaft – eine Vereinstreue, die im modernen Fußball selten geworden ist.

Der Weg in den Profi-Kader (2002–2006)

Sein erstes Profispiel bestritt Reichert in der Saison 2002/03, als er in einem Zweitliga-Spiel eingewechselt wurde. Doch der Weg nach oben war nicht geradlinig: Rot-Weiß Oberhausen stieg in die Regionalliga ab und rutschte sogar in die Oberliga (vierte Liga) ab. Wo andere Spieler den Verein verlassen hätten, blieb Reichert.

Diese Entscheidung definierte seinen Charakter: Er wurde zum Stammspieler einer Mannschaft, die sich aus der vierten Liga zurückkämpfte. Ab der Saison 2006/07 wurde Benjamin Reichert zum Mannschaftskapitän ernannt – eine Rolle, die seinen Führungsqualitäten und seiner Loyalität Rechnung trug.

Aufstieg in die 2. Bundesliga (2008)

Als Kapitän führte Reichert Rot-Weiß Oberhausen durch zwei Aufstiege: In der Saison 2007/08 ging es zurück in die Regionalliga, und ein Jahr später gelang der Durchmarsch in die 2. Bundesliga. Benjamin stand als Abwehrchef im Zentrum der Verteidigung, sein Bruder Tim spielte als Mittelfeldspieler vor ihm. Zwei Brüder, ein Aufstieg – eine bemerkenswerte Familienkonstellation im deutschen Profifußball.

Fußball-Steckbrief

Position: Innenverteidiger / Abwehr
Verein: Rot-Weiß Oberhausen (1988–2012), Wuppertaler SV (2012–2013)
Profi-Spiele: 190 Einsätze, 6 Tore
2. Bundesliga: 55 Einsätze (2008–2011)
Kapitän: Ab Saison 2006/07
Karriereende: 1. Juli 2013 (Alter: 30)
Besonderheit: Vereinstreue von der F-Jugend bis zur ersten Mannschaft – 24 Jahre bei RWO

Zweitliga-Ära (2008–2011)

In der 2. Bundesliga bewährte sich Reichert als zuverlässiger Innenverteidiger. Er absolvierte 55 Einsätze über drei Spielzeiten (2008/09, 2009/10, 2010/11). Der Kicker bewertete ihn mit einer Durchschnittsnote von 3,40 – solide für einen Verteidiger in der zweiten Liga. Ein Rückschlag war eine schwere Schulterverletzung zu Beginn der Saison 2008/09, die nach einem Testspiel gegen den 1. FC Magdeburg operiert werden musste und ihn bis Oktober ausfallen ließ.

Nach dem erneuten Abstieg von Rot-Weiß Oberhausen verließ Benjamin 2012 erstmals seinen Heimatverein und wechselte zum Wuppertaler SV. Dort absolvierte er in der Saison 2012/13 noch 32 Einsätze mit 3 Toren, bevor er seine aktive Karriere am 1. Juli 2013 im Alter von 30 Jahren beendete.

190
Profi-Einsätze gesamt
55
2. Bundesliga-Spiele
6
Karriere-Tore
24
Jahre bei RW Oberhausen
Kapitel 04

POGA & INDIGAMING – Portable Gaming für Weltstars

Wie ein ehemaliger Fußball-Kapitän und SK-Gaming-Gründer das portable Gaming neu erfand – und dabei Neymar Jr. als Kunden gewann.

Die Gründungsgeschichte

Nach dem Ende seiner Fußball-Karriere 2013 stand Benjamin Reichert vor der Frage, die viele ehemalige Profisportler beschäftigt: Was kommt danach? Die Antwort fand er in der Schnittmenge seiner beiden Leidenschaften – Fußball und Gaming.

Zusammen mit dem Bundesliga-Profi Moritz Stoppelkamp – bekannt für sein 82,3-Meter-Tor für den SC Paderborn gegen Hannover 96 im Jahr 2014, das zum Tor des Monats gewählt wurde – gründete Reichert die Indi Gaming GmbH & Co. KG in Düsseldorf. Unter der Marke POGA (Portable Gaming) entwickelten sie ein Produkt, das es so nicht gab: premium-portable Gaming-Stationen, „Made in Germany".

„Tired of low-quality gaming travel cases on the market, they set out to build something better — and built POGA: the world's first premium portable gaming station made in Germany." – poga.gg/about

Das Produkt

POGA-Koffer sind hochwertige, robuste Reisekoffer mit integriertem Gaming-Monitor, in denen eine Spielkonsole (PlayStation 5, Xbox Series X/S oder PC) sicher transportiert und sofort bespielt werden kann. Im Deckel ist ein Gaming-Monitor verbaut (bis zu 27 Zoll, 4K, 165 Hz), im Boden findet die Konsole samt Controllern Platz. Man klappt den Koffer auf – und hat sofort sein komplettes Gaming-Setup.

POGA Lux (Flaggschiff)

Für PlayStation 5 · 24" AOC Gaming-Monitor · Full-HD 1920×1080 · 165 Hz · 1ms Reaktionszeit · Ab €969 (Konsole nicht enthalten) · Verfügbar in Schwarz, Weiß, Desert Taupe, Bright Red · Optional mit Bluetooth-Speaker

POGA Yez (Premium)

Für PlayStation 5 · 27" AOC 4K Gaming-Monitor · Die High-End-Variante für kompromisslose Bildqualität · Trolley-System für einfachen Transport · Bei Best Buy (USA) und europäischen Händlern erhältlich

POGA Pro

Für Xbox Series S oder PS4 · 21,5" ASUS Gaming-Monitor · Die kompaktere Variante für die kleineren Konsolen · 4 verschiedene Inlays für verschiedene Konsolen-Modelle · Perfekt für Reisen und Hotelzimmer

POGA Sly

Für Xbox Series X · 24" AOC Gaming-Monitor · Speziell für die große Xbox-Konsole konzipiert · Trolley-System · Die neueste Ergänzung der POGA-Familie

Prominente Kunden & Athleten

Der entscheidende Wachstumstreiber für POGA war die Zielgruppe, die Reichert und Stoppelkamp aus erster Hand kannten: professionelle Fußballspieler. Diese verbringen große Teile ihres Lebens in Hotels, Mannschaftsbussen und Flugzeugen – und viele von ihnen sind begeisterte Gamer. Ein portables, hochwertiges Gaming-Setup ist für sie nicht Luxus, sondern Bedarf.

Die Kundenliste liest sich wie ein Who's Who des Weltfußballs:

POGA-Nutzer (Auswahl)

Neymar Jr. (Al-Hilal / Brasilien) · Lamine Yamal (FC Barcelona / Spanien) · Achraf Hakimi (PSG / Marokko) · Bruno Fernandes (Manchester United / Portugal) · Antoine Griezmann (Atlético Madrid / Frankreich) · Savio Moreira (Girona FC / Brasilien) · Dika Mem (Handball, Olympia-Goldmedaillengewinner / Frankreich) · und viele weitere Athleten, Influencer und Content Creator weltweit

Vertrieb & Reichweite

POGA hat sich von einem Nischen-Startup zu einer internationalen Marke entwickelt. Die Produkte sind unter anderem bei Best Buy (USA), in europäischen Elektronik-Fachhandel-Ketten und im Nahen Osten (Dubai, Abu Dhabi) erhältlich. POGA hält zudem ein europäisches Patent (EP3801796A1) für das Design des Spielekoffers.

Was POGA besonders macht: Es ist keine Gaming-Firma, die zufällig Koffer baut, sondern ein Hardware-Unternehmen, das von Menschen gegründet wurde, die beide Welten – professionellen Sport und kompetitives Gaming – aus eigener Erfahrung kennen. Diese Authentizität ist der Grund, warum Weltstars wie Neymar die Marke nutzen, statt auf generische Alternativen zurückzugreifen. NICHT BESTÄTIGT – Umsatzzahlen und genaue Verkaufszahlen von INDIGAMING sind öffentlich nicht verfügbar.

Kapitel 05

Meilensteine & Karriere-Stationen

Vom Quake-Clan über die 2. Bundesliga zum Gaming-Unternehmer mit Weltstar-Kunden.

1983
Geburt in Essen
Benjamin Reichert wird am 17. Mai 1983 in Essen geboren – der jüngste der drei Reichert-Brüder. Bruder Ralf ist 9 Jahre älter, Tim 4 Jahre.
1988
Jugendakademie RW Oberhausen
Mit fünf Jahren tritt Benjamin der Jugendakademie von Rot-Weiß Oberhausen bei. Der Beginn einer 24-jährigen Vereinszugehörigkeit – von der F-Jugend bis zur Profi-Mannschaft.
1997
SK Gaming mitgegründet
Mit 14 Jahren gründet Benjamin „Kane" Reichert zusammen mit seinen Brüdern Ralf und Tim den Quake-Clan „Schröt Kommando" in Oberhausen. SK Gaming wird zu einer der erfolgreichsten Esports-Organisationen mit 75 Meistertiteln.
2002–2003
Profidebüt in der 2. Bundesliga
Erstes Profispiel für Rot-Weiß Oberhausen – Einwechslung in einem Zweitliga-Spiel. Danach folgt der sportliche Abstieg des Vereins in die Regionalliga und Oberliga.
2006
Mannschaftskapitän
Benjamin wird zum Kapitän von Rot-Weiß Oberhausen ernannt. Er hat den Verein durch den Abstieg in die vierte Liga begleitet und führt nun den Wiederaufstieg an.
2007–2009
Doppel-Aufstieg als Kapitän
Zwei Aufstiege in zwei Jahren: 2007/08 in die Regionalliga, 2008/09 in die 2. Bundesliga. Benjamin und Tim stehen gemeinsam auf dem Platz – Innenverteidiger und Mittelfeldspieler.
2008–2011
55 Spiele in der 2. Bundesliga
Drei Spielzeiten als Stammkraft in der zweiten Liga. Kicker-Durchschnittsnote 3,40. Trotz einer schweren Schulterverletzung zu Beginn kämpft sich Reichert zurück.
2012–2013
Wuppertaler SV & Karriereende
Nach 24 Jahren bei RW Oberhausen wechselt Benjamin zum Wuppertaler SV. 32 Einsätze, 3 Tore. Am 1. Juli 2013 beendet er seine Profi-Karriere im Alter von 30 Jahren.
~2015–heute
Spielerberater bei KL Sportsbase
Nach dem Karriereende wird Reichert Spielerberater bei der Agentur KL Sportsbase in Düsseldorf und betreut Nachwuchsspieler. Parallel startet er unternehmerische Projekte.
~2018–heute
POGA / INDIGAMING gegründet
Zusammen mit Bundesliga-Profi Moritz Stoppelkamp gründet Reichert die Indi Gaming GmbH in Düsseldorf. Die Marke POGA – Portable Gaming – wird zum weltweit ersten Premium-Gaming-Koffer „Made in Germany". Kunden: Neymar Jr., Lamine Yamal, Antoine Griezmann und viele weitere Weltstars.
Kapitel 06

Die Reichert-Brüder – Drei Wege, ein Ursprung

Alle drei gründeten gemeinsam SK Gaming. Jeder fand seinen eigenen Weg – und zusammen haben sie den deutschen Esports wie kaum jemand sonst geprägt.

Dimension Ralf „Griff" Tim „Burke" Benjamin „Kane"
Geburtsjahr197419791983
GeburtsortEssenEssenEssen
SK GamingMitgründer, Managing Director 1997–2001MitgründerMitgründer (mit 14 Jahren)
FußballKein ProfifußballMittelfeld, RW Oberhausen, 2. BuLiInnenverteidiger, Kapitän RW Oberhausen, 2. BuLi, 190 Spiele
Esports-KarriereESL-Gründer → Co-CEO ESL Gaming → CEO Esports World Cup FoundationHead of Esports Schalke 04 → CEO Excel → Co-CEO GiantXSK Gaming-Gründer → Spielerberater → POGA-Gründer
Aktueller FokusEsports World Cup Foundation, RiadNeue Projekte (seit Nov. 2024)INDIGAMING/POGA, Düsseldorf + KL Sportsbase
KernkompetenzInfrastruktur & TurnierorganisationTeam-Management & OperationsProduktentwicklung & Spielerberatung
StilVisionär, Stratege, Milliarden-DealsOperator, Hands-on-Manager, sportlicher ErfolgUnternehmer, Nischenprodukt, stiller Macher

Die Reichert-Brüder bilden eines der bemerkenswertesten Familien-Netzwerke im globalen Esports und Gaming. Alle drei waren an der Gründung von SK Gaming beteiligt, und jeder hat seinen eigenen Weg gefunden:

Ralf baute die Infrastruktur des Esports – die Ligen, die Turniere, die Übertragungen. Er denkt in Arenen und Milliarden-Deals.

Tim legte das operative Fundament – Roster-Building, Talentförderung, sportlicher Erfolg. Er denkt in Splits und Playoff-Runs.

Benjamin fand den entrepreneurischen Weg – ein physisches Produkt an der Schnittstelle von Sport und Gaming, das von Weltstars genutzt wird. Er denkt in Produkten und Märkten.

Gemeinsam decken sie das gesamte Spektrum der Gaming-Industrie ab: Turnier-Infrastruktur (Ralf), Team-Operations (Tim) und Hardware/Produkte (Benjamin). Drei Brüder, drei Wege, ein Ursprung im Dachgeschoss in Oberhausen.

Kapitel 07

Aktuell – 2025 & Zukunft

Benjamin Reicherts aktuelle Rollen und die Perspektiven seines Unternehmens.

Aktuelle Tätigkeiten

Stand 2025 ist Benjamin Reichert in zwei Rollen aktiv:

INDIGAMING / POGA – Gründer & Geschäftsführer

Die Indi Gaming GmbH & Co. KG in Düsseldorf ist Reicherts unternehmerisches Hauptprojekt. POGA hat sich von einem Nischenprodukt für Fußballer zu einer internationalen Marke entwickelt, die bei Best Buy (USA), im europäischen Fachhandel und im Nahen Osten vertrieben wird. Die Kundenliste umfasst einige der bekanntesten Sportler der Welt.

KL Sportsbase – Spielerberater

Parallel zu POGA arbeitet Reichert als Spielerberater bei der Agentur KL Sportsbase, die auf die Betreuung von Nachwuchsspielern spezialisiert ist. Hier nutzt er seine eigene Erfahrung als Profifußballer, um junge Talente bei ihrer Karriereplanung zu unterstützen.

Perspektive: POGA & der Gaming-Hardware-Markt

Der Markt für portable Gaming-Lösungen wächst, angetrieben durch mehrere Trends: Die zunehmende Verbreitung von Konsolen unter Profisportlern, der Boom mobiler Content-Creation und die steigende Bereitschaft von Gamern, für Premium-Hardware zu zahlen. POGA ist in diesem Markt als „Made in Germany"-Premiummarke positioniert.

Die Herausforderung: Mit Preisen ab €969 spricht POGA ein wohlhabendes Nischensegment an. Die Frage ist, ob die Marke über die Sport-Prominenz hinaus in den breiteren Consumer-Markt expandieren kann, oder ob sie als Luxus-Nischenprodukt positioniert bleibt. Beide Wege können wirtschaftlich erfolgreich sein – aber sie erfordern unterschiedliche Strategien.

Vermächtnis

Benjamin Reichert ist nicht der lauteste der drei Brüder, aber sein Beitrag zur Gaming-Geschichte ist nicht weniger bedeutsam. Als Mitgründer von SK Gaming gehört er zu den allerersten Esports-Pionieren Deutschlands. Als Fußball-Kapitän hat er bewiesen, dass Vereinstreue und Durchhaltevermögen sich auszahlen. Und als POGA-Gründer hat er eine physische Brücke zwischen der Welt des traditionellen Sports und des Gaming gebaut – ein Produkt, das buchstäblich in den Händen von Neymar Jr. und Lamine Yamal liegt.

In einer Familie von Esports-Legenden hat Benjamin seinen ganz eigenen Weg gefunden – nicht als Manager großer Organisationen, sondern als Unternehmer, der ein Problem löst, das er selbst kannte: Wie spielt man unterwegs auf Profi-Niveau?

Kapitel 08

Quellen

Alle verwendeten Quellen. Stand: März 2026.

[01]
Wikipedia – Benjamin Reicherten.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Reichert
[02]
Wikipedia – SK Gamingen.wikipedia.org/wiki/SK_Gaming
[03]
Grokipedia – Benjamin Reichertgrokipedia.com/page/benjamin_reichert
[04]
POGA – About uspoga.gg/pages/about
[05]
Handelsblatt – Indigaming baut Videospiel-Kofferhandelsblatt.com/indigaming
[06]
Transfermarkt – Benjamin Reicherttransfermarkt.us/benjamin-reichert
[07]
DFB Datencenter – Benjamin Reichertdfb.de/datencenter/benjamin-reichert
[08]
Kicker – Benjamin Reichertkicker.de/benjamin-reichert
[09]
liga3-online – Turbulente Laufbahnliga3-online.de/benjamin-reichert
[10]
RevierSport – Die Reichert-Brüderreviersport.de/reichert-brueder
[11]
Tagesspiegel – RWO-Kapitän Reicherttagesspiegel.de/rwo-kapitaen-reichert
[12]
Kicker – RWO-Kapitän Reichert verlängertkicker.de/rwo-kapitaen-verlaengert
[13]
LinkedIn – Benjamin Reichert / KL Sportsbaselinkedin.com/in/benjamin-reichert
[14]
Google Patents – POGA Spielekoffer Patentpatents.google.com/EP3801796A1
[15]
Best Buy – POGA Lux PS5bestbuy.com/poga-lux
[16]
North Data – Indi Gaming GmbH, Düsseldorfnorthdata.com/indi-gaming
[17]
FamedBorn – Benjamin Reichertfamedborn.com/benjamin-reichert
[18]
POGA Press Blogpoga.gg/blogs/press